Nieste in der Presse
Quelle: HNA Online - www.hna.de
HNA - Baunatal vom 15.01.2008
Nonnen, die Lassos schwingen
500 Narren amüsierten sich prächtig bei regionaler Karnevalssitzung in der Baunataler Stadthalle
Von Tina Hartung
baunatal. Wenn Meerjungfrauen sich bei Indianern einhaken und schunkeln, dann ist die fünfte Jahreszeit in vollem Gange. Bei einer Gemeinschaftssitzung nordhessischer Karnevalsvereine am Sonntagabend war die Baunataler Stadthalle fest in Narrenhand.
180 Aktive boten ein tolles Programm. Unter die 500 Gäste mischten sich zahlreiche Prominente wie Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub, die Erste Stadträtin Silke Engler-Kurz und Parlamentschef Peter Lutze.
Nach einem Konfettiregen zu Beginn präsentieren 70 Mädchen der Baunataler Ritter-, Prinzen- und Stadtgarde eine Premiere. Sie tanzen ein gemeinsames Potpourri. Danach kündigt Jupp Dietrich, Präsident der Großenritter Carnevalsgemeinschaft (GCG), "Kassels Küchendiva", Tante Lilli, an. Der Travestiekünstler berichtet über sein figurformendes Zauberhöschen von QVC ("Wenn du es ausziehst, dann ist der Zauber weg").
Für Berthold Krug ist es bereits die zwölfte Session als Protokoller. Mit Humor hat der Baunataler wieder einiges zu Politik und Wirtschaft zu sagen. Auch Doping, Gammelfleischskandal und das Gesundheitswesen finden einen Platz in Krugs Protokoll. Als Sänger Klaus Missing aus Nieste den bekannten Partyschlager "Cowboy und Indianer" zum Besten gibt, schwingen Nonnen, Teufel, Prinzessinnen und all die anderen Narren im Saal gekonnt ihre imaginären Lassos.

Nachdem alle wieder ihre Plätze eingenommen haben, gibt es einen erneuten Angriff auf die Lachmuskeln.
Markus Kremper aus Volkmarsen berichtet als Giovanni von seinen Erlebnissen in Österreich und der Schweiz, wobei die jeweiligen Landeseinwohner nicht gut wegkommen. Danach sorgen Wolfgang Siebert, Berthold Krug und Wolfgang Preuss, besser bekannt als die drei Zylinderköpfe, mit ihren Liedern für Stimmung im Saal.
Tänze mit Power und Pep
Während der Sitzung bieten die Tanzgarden immer wieder ausgefallene Choreografien. Die Prinzengarde der GCG legt mit Power, Pep und Temperament einen Schautanz zum Thema Schuluniform auf das Narrenparkett. Auch die Stadtgarde des Vereins beweist mit einem schwungvollen Marschtanz ihr Können. Außerdem bringen die Tanzmariechen Katrin Reinhardt (Baunatal), Lisa Wenzel (Lohfelden) und Vanessa Siebert (Rothwesten) mit ihren Darbietungen die Gäste zum Staunen. Zu später Stunde überzeugt Büttenredner Franz Pysko aus Nieste mit seinem literarischen Vortrag, dass die "deutsche Sprache schwere Sprache" ist.
Kurz vor dem Ende wird es voll auf der Bühne. Das Gesangsduo des CCF Fürstenhagen holt sich zur Unterstützung alle Karnevalsprinzen im Saal für ein kleines Tänzchen nach vorne. Um Mitternacht gibt es ein großes Finale mit allen Künstlern.
Die Sitzung hat der Hessische Rundfunk aufgezeichnet; Sendetermin im dritten Fernsehen: 23. Januar, 20.15 Uhr.
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HNA - Sohre vom 14.01.2008
Degen und spitze Zungen
Niester Karnevalisten begeisterten ihr Publikum mit Tanz, Humor und Gesang
Von Peter Dilling
Nieste. Ein dolles Dorf. Und noch dollere Narren: Die Akteure des Niester Carnevals Club Rot-Weiß (NCC) begeisterten ihr Publikum am Samstagabend im voll besetzten Saal des Gasthauses Zum Adler mit einem Programm aus einem Guss bis zur Geisterstunde.
Erstaunlich, was man auf einer relativ kleinen Bühne so alles zu Stande bringen kann. Das gilt vor allem für die Tänzer der Niester Karnevalisten. Da taten sich die tanzenden Clowns besonders hervor. Sie wirbelten nur so über die Bühne. Die starken Männer in ihren knallbunten Kostümen ließen die weiß beschirmten Damen nur so durch die Luft fliegen. Witzige Kostüme, gute Ideen. Das zeichnete auch die übrigen Schautanzgruppen aus: Die Engel und Teufel, die Wild Ladies (wilde Damen), die Einhörner oder das Männerballett. Die Girlfriends des NCC gaben sich diesmal wehrhaft. Sie lieferten sich verkleidet als Musketiere eine wilde Degenschlacht auf der Bühne.
Drei gelungene Premieren erlebte das Niester Publikum: Großen Applaus erntete das Tanzpaar Tanja Quapp und Oliver Bischoff, das erst seit ein paar Monaten trainiert, mit seinen artistisch und in atemberaubendem Tempo präsentierten Disco-Tänzen.
Für die lautesten Lacher sorgte das Niester Büttenoriginal Franz Pyszko: Er spießte als Oberlehrer im schweinchenfarbenen Anzug mit spitzer Zunge die Rechtschreibreform, die Bildungsmisere und die Pisa-Studie auf: Deutsche Sprache, schwere Sprache. Nico Barth schlug sich tapfer als Anfänger in der Bütt und als Chauffeur eines Einkaufswagens. Der Schnäppchenjäger erzählte von seinen Streifzügen durch die Discounter-Landschaft. Geiz ist geil.
Bodenständigen Humor in Niester Mundart präsentierten Anne Henkel und Carmen Walz. Ein hinreißend komisches Zwiegespräch zwischen einer sparsamen Niester Dorfpomeranze (Walz) und ihrer mondänen früheren Schulfreundin (Henkel), die in Hamburg wohnt. Die eine schwärmt von den aufregenden Waden des neuen Niester Wanderführers. Die andere von der Glitzerwelt Sankt Paulis. Anne Henkel war später noch als nölende Finanzbeamtin zu sehen.
Die schärfsten Zutaten zum Niester Narren-Cocktail lieferten die singenden Akteure. Der Niester Arzt Wilfried Kreisel gab mit seiner Frau Ohrwürmer des deutschen Schlagers zum Besten. Da kreisten die Feuerzeuge im Publikum. Kurz vor Mitternacht stieg Sitzungspräsident Klaus Missing mit der Sängerin Saskia Barth auf die Bühne. Da erreichte die Stimmung den Höhepunkt. (pdi)

Klaus Missing und Reinhard Weymann beim großen Finale - "Wir werden uns wiedersehn" (Foto:Hörenz)
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HNA - Soehre vom 08.08.07
Niestes in Nieste zu Gast
Frits und Marjolijn Nieste fühlen sich inzwischen wie zuhause
Nieste. "Vor fünf Jahren hat es angefangen", sagt Frits Nieste aus Zaandam in der Nähe von Amsterdam. "Ich erhielt eine E-Mail", ergänzt Klaus Missing aus Nieste.

Foto: Wienecke
"Hallo, ich bin Frits Nieste aus Zaandam und bin Karnevalist", hieß es da. Damit hatte der Niederländer bereits Interesse bei Klaus Missing geweckt, der seit 1988 im Karneval aktiv und Präsident und Vorstandsmitglied des NCC rot-weiss 1973, des Niester Carnevals Clubs ist.
Auf der Landkarte entdeckt
"Eine Beziehung zu Nieste entstand bereits, als mein Bruder die Gemeinde auf der Landkarte entdeckte. Es gibt sogar ein Foto von ihm als Achtjährigen vor dem Ortsschild", berichtet Frits Nieste.
Spätere Recherchen im Internet ließen die Familie die Homepage der Gemeinde entdecken. Dort fand sie Informationen über den NCC und die E-Mail-Adresse von Klaus Missing. Inzwischen sind die Familien eng befreundet. Zwei Mal war die Familie Missing bereits in den Niederlanden zu Gast.
Die Niestes kommen ebenfalls gern zu Besuch. Dabei fallen ihre Aufenthalte stets in die Zeit, in der in Kassel der Zissel stattfindet. "Wir haben darüber hinaus eine Bootsfahrt gemacht", berichtet der 53-Jährige. Bei Bürgermeister Edgar Paul habe er vorgesprochen, um die Wanderkarte der Umgebung ins Niederländische zu übersetzen.
Darüber hinaus ist der Grafiker inzwischen Ehrenmitglied des Ortskuratoriums von Nieste, des Zusammenschlusses von 18 Vereinen. Mit dem Karnevalsverein Cascarvieten aus Alphen am Rhein, bei dem Frits Nieste Hofmarschall ist, ist der NCC ebenfalls verbunden.
Zum Dorf- und Heimatfest im nächsten Jahr planen Klaus Missing und Frits Nieste ein zweites internationales Nieste-Treffen. Beim ersten Treffen im Jahre 2004 reisten bereits 22 Personen mit dem Familiennamen an.
"Wir haben natürlich unsere Stammbäume verglichen", sagt Frits Nieste, der gemeinsame Wurzeln bei den niederländischen und den belgischen Familien entdeckte. Eine Abstammung aus Nieste hält der Niederländer darüber hinaus für möglich.
Köhler und Gläsner aus Nieste seien nachweislich in die Beneluxstaaten ausgewandert, habe er herausgefunden. "Wo meine Familie herkommt, gibt es ebenfalls Glasindustrie", berichtet er. Auch Ehefrau Marjolijn fühlt sich in Nieste wohl, das dem Ehepaar inzwischen zur zweiten Heimat geworden ist.
Sogar ans Umsiedeln habe man bereits gedacht. Man hätte ihr kürzlich ein nettes Kompliment gemacht, indem man ihren Mann gefragt hätte, ob seine Tochter denn auch etwas trinken möchte, erzählt die Mutter von fünf Kindern und strahlt.
Kontakt: www.nieste.nl, www.missings.de
08.08.2007
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HNA - Soehre vom 23.07.2007
Machbarkeitsstudie für den Sonnenhang
Die Gemeinde Nieste hält an ihren Plänen fest, in früherem Café eine Pension mit 20 Betten für Urlauber zu schaffen
nieste. Die Gemeinde Nieste hat beim Verein Region Kassel Land eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, mit der die wirtschaftlichen Chancen und Risiken beim geplanten Umbau des früheren Cafés Sonnenhang untersucht werden sollen.
Auch Ferienwohnungen
Die Gemeinde halte am Ziel fest, in dem großen Gebäudekomplex am Hang über Nieste etwa 20 Pensionsbetten zu schaffen, erklärte Bürgermeister Edgar Paul. Angestrebt werde außerdem, in dem Gebäude fünf bis sechs Ferienwohnungen einzurichten.
Für die Studie hat die Gemeinde 10 000 Euro bereitgestellt. Paul zeigte sich zuversichtlich, dass bei der Untersuchung der Zukunftsfähigkeit Pläne der Gemeinde bestätigt werden. Mit den Umbauarbeiten könne dann noch in diesem Jahr begonnen werden, pünktlich zur Feriensaison 2008 sollte die Pension öffnen können.
Die Gemeinde hatte das Gebäude für rund 350 000 Euro bei einer Zwangsversteigerung erworben und zunächst gehofft, es mit einem Investorenpaar aus Nieste zu einer Art Mini-Therme ausbauen zu können. Dieses Vorhaben hatte sich wegen Finanzierungsproblemen zerschlagen.
Daraufhin wurde ein Konzept entwickelt, das vorsieht, dass die Gemeinde das Haus selbst zu einer Pension ausbaut und dann auch als Eigenbetrieb führt. Diese Pläne kommen nun auf den Prüfstand.
Mehr Verkehr befürchtet
Vor dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel ist noch immer das Normenkontrollverfahren anhängig, das ein Nachbar des Sonnenhangs angestrengt hat. Er will verhindern, dass es durch einen Pensionsbetrieb zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen in dem Bereich kommt, der rechtskräftig als Wohn- und Mischgebiet ausgewiesen ist. Um die Belastungen der Anwohner niedrig zu halten, hatte die Gemeinde bereits ausgeschlossen, im Sonnenhang ein Cafe oder ein Restaurant einzurichten.
Umbau für 450 000 Euro
Für den Umbau des Gebäudes rechnet Paul mit einem Investitionsvolumen von rund 450 000 Euro. Der Sonnenhang spielt eine wichtige Rolle im Konzept der kleinen Gemeinde, sich als ein Wanderzentrum der Region am Fremdenverkehrsmarkt zu positionieren.
Bisher gibt es in Nieste rund 30 Betten in Gasthäusern und Privatquartieren - zu wenig, um etwa eine ganze Busladung Wandersleute beherbergen zu können. (tom)
23.07.2007
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HNA - Soehre vom 19.07.2007
Zwei neue Räume huckepack
Grundschule in Nieste wird um zwei Klassenzimmer erweitert - Anbau soll übernächstes Schuljahr stehen
nieste. Die Kinder aus Nieste und ihre Lehrerinnen an der Grundschule können sich freuen: Weil die heute vier Klassenräume nicht ausreichen, um die knapp 100 Mädchen und Jungen zu unterrichten, soll noch in diesem Jahr mit dem Bau von zwei neuen Klassenräumen begonnen werden.
Der Anbau, so erläuterte der Kaufunger Architekt Joachim Döring beim Besuch von Schuldezernent Uwe Schmidt in Nieste, soll huckepack auf das heutige Toilettenhäuschen gesetzt werden. Die Fläche der Betonplatte wird dessen Grundriss aber bei weitem überragen, sodass sie mit Stahlträgern abgestützt werden muss. Nebenbei erhält die Grundschule so einen zum Großteil überdachten Schulhof.
In dem vermutlich 340 000 Euro teuren Neubau sollen zwei je 65 Quadratmeter große Klassenzimmer, ein kleiner Gruppenraum sowie ein Flur für die Garderobe der Kinder entstehen. Der Zugang erfolgt über das Treppenhaus des 103 Jahre alten Schulgebäudes. Vor den Fenstern sollen Sonnenrollos davor schützen, dass sich die Klassenräume zu sehr aufheizen.
Elternbeirat Andreas Schindler und Lehrerin Marion Müller äußerten den Wunsch, zwischen den beiden neuen Klassenräumen eine bewegliche Wand zu schaffen, damit hier ein großer Raum für Schulfeste und Theateraufführungen entsteht.
Architekt Döring verwies auf statische Probleme und Mehrkosten von rund 50 000 Euro. Zudem biete eine feste Wand einen besseren Lärmschutz.
Schmidt wollte die Trennwand nicht ausschließen: "Wenn auch damit vernünftiger Unterricht möglich ist, soll das an 50 000 Euro nicht scheitern", sagte er. Der Architekt soll die Kosten berechnen, Erfahrungen an anderen Schulen sollen eingeholt werden.
Ziel ist es, noch vor den Weihnachtsferien mit den Bauarbeiten zu beginnen, für die Döring etwa sechs Monate kalkuliert. Die neuen Klassenräume sollen spätestens zum Beginn des Schuljahres 2008/2009 genutzt werden können.
Nach den Sommerferien werden in Nieste 98 Kinder in fünf Klassen aber nur vier Klassenräumen von sechs Lehrerinnen unterrichtet.
19.07.2007
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HNA - Soehre vom 19.07.2007
Zwei neue Klassenräume für Grundschule
Nieste hat neben Obervellmar und Liebenau die einzigen unter 52 Grundschulen im Kreis Kassel mit noch wachsenden Schülerzahlen
Nieste. Die Grundschule in Nieste wird zwei zusätzliche Klassenräume von jeweils 65 Quadratmetern Größe erhalten. Sie sollen auf dem heutigen Toilettengebäude errichtet werden und ab dem Schuljahr 2008/2009 zur Verfügung stehen. Der Landkreis Kassel lässt sich die Erweiterung 340.000 Euro kosten. Nieste hat neben Obervellmar und Liebenau die einzigen unter 52 Grundschulen im Kreis Kassel mit noch wachsenden Schülerzahlen. Fast überall sonst sind die Zahlen rückläufig. (tom)
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HNA - Soehre vom 01.06.2007
Tourismus ganz sanft
Heimat- und Verkehrsverein Nieste feiert den 50. Geburtstag
nieste. Den Naturpark Meißner vor der Haustür, von herrlichen Wäldern und schönen Bachtälern umgeben - angesichts solcher Gegebenheiten hatte Nieste eigentlich gar keine Alternative, als sich dem sanften, naturnahen Tourismus zu verschreiben.
Das tut Hessens kleinste selbstständige Gemeinde nicht erst seit diesem Jahr, in dem Deutschlands erste Wanderschule hier eröffnen soll, sondern bereits seit einem halben Jahrhundert: Vor 50 Jahren hoben 196 Gründungsmitglieder den Heimat- und Verkehrsverein Nieste aus der Taufe.
Heute wird der Verein von Manfred Frese geführt, besteht aus fünf Sparten und zählt 137 Mitglieder - Tendenz wieder steigend. Quer durchs Jahr sorgt er mit vielen Aktionen und Veranstaltungen für Leben in dem 2000-Seelen-Dorf. Dazu zählt beispielsweise das Schlachtefest unterm Maibaum, das jeweils am 1. Mai Wanderer und Radfahrer aus dem weiten Rund anlockt.
Außerdem werden Wanderwege beschildert und unterhalten, Parkbänke im Frühjahr auf- und im Herbst wieder abgebaut. Brunnenanlage und Heimatbaum sowie Forellenteiche werden betreut und sind für jedermann zugänglich.
Die Mundartgruppe sorgt immer wieder für Unterhaltung und Zusammenhalt gerade unter den älteren Einwohnern. Am ersten Wochenende im September organisiert der Verein einen Volkswandertag, in diesem Jahr richtet er wieder das Dorf- und Heimatfest aus. Ziel der Vereinsarbeit ist es, den Tourismus in Nieste anzukurbeln und die Bettenkapazität für die Gäste zu erhöhen. Deshalb ist der Verein auch aktiv an der neuen Wanderschule beteiligt, einige Mitglieder haben sich bereits zu Wanderführern ausbilden lassen. (tom)
Festkommers zum 50-jährigen Bestehen des Heimat- und Verkehrsvereins Nieste am Samstag, 9. Juni, ab 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus gemeinsam mit benachbarten Vereinen.
01.06.2007
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HNA - Soehre vom 30.05.2007
Ganz Nieste heute auf Bleichwiese
Nieste. Heute gilt’s: Damit Nieste zum Hessentagsauftakt in Butzbach am kommenden Samstag den Titel "Hessens Dolles Dorf" einheimsen kann, muss heute im Erholungsgebiet Bleichwiesen der Grundstein gelegt werden.
Um 8 Uhr rückt ein 30-köpfiges Team des hessenfernsehens an, um einen halbstündigen Film über Nieste zu drehen, das sich mit vier weiteren Dörfern für das Finale qualifiziert hat. Pünktlich ab 9 Uhr beginnen die Aufzeichnungen zu dem Film, der heute Nachmittag um 16.30 Uhr im hessenfernsehen gesendet wird. Dazu wird ein Zelt mit Großbildschirm aufgestellt.
Schulfrei beantragt
Bürgermeister Edgar Paul hofft darauf, möglichst viele Niester in den Bleichwiesen versammeln zu können, denn es sind drei Aufgaben zu lösen. Ein Bauwerk ist zu errichten, ein Märchen aufzuführen, außerdem müssen die Niester Begriffe pantomimisch darstellen, die Paul dann erraten muss.
Die Mädchen und Jungen aus Kindergarten und Grundschule haben den heutigen Mittwoch kurzerhand zum Wandertag erklärt und sind dabei. Für Niester Schüler auf anderen Schulen habe er schulfrei beantragt, berichtete Paul.
Für die Fahrt zum Finale nach Butzbach organisiert die Gemeinde einen Bus, die Fahrt kostet 10 Euro. Interessierte sollten sich bald im Bürgerservicebüro anmelden. (tom)
30.05.2007